Online-Lesetipp | Sebastian Thede: Hasard-Schicksale (2017)

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Zufall, Schicksal, Spieler-Glück?

Damit es Ihnen im Lockdown nicht langweilig wird, haben wir hier einen digitalen Lesetipp für Sie: Als E-Book erworben und damit neu im Netz der Staatsbibliothek ist das 2017 bei transcript erschienene Werk von Sebastian Thede: Hasard-Schicksale. Der literarische Zufall und das Glücksspiel im 19. Jahrhundert. Bielefeld: transcript-Verlag, 2017

Sebastian Thede analysiert darin literarische Glücksspielszenen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts – von E.T.A. Hoffmann über Honoré de Balzac und Fjodor Dostojewski bis hin zu Arthur Schnitzler – und widmet sich einer Interpretation des Erzählens von Zufall.

Im Kapitel Hasard-Narrative im 19. Jahrhundert. Möglichkeiten der Kontingenz im Erzählen geht es u.a. um Zufallswiederholungen und die 1820 in Hoffmanns Serapions-Brüdern erschienene Erzählung Spieler-Glück.

Zugriff auf das komplette Buch haben Sie mit einem Bibliotheksausweis der Staatsbibliothek zu Berlin über den Link im StaBiKat

Stellenausschreibung Projekt HoPo3

Das Projektteam E.T.A. Hoffmann Portal sucht für gut zwei Jahre eine wissenschaftliche Projektkraft zur Verstärkung für das Projekt HoPo3. Sie haben Interesse? Hier geht’s zur Stellenausschreibung:

Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen zur Stelle. Nutzen Sie eine unserer Kontaktmöglichkeiten.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Call for Papers: New Approaches to Romanticism

Aufruf zur Einreichung von Beiträgen zum NASSR Graduate Blog und Beitritt zu einer Diskussionsgruppe.

Die NASSR Graduates Students Caucus (The Graduate Student Community of the North American Society for the Study of Romanticism) bietet Absolvent:innen und allen anderen Nachwuchswissenschaftler:innen, die zur Romantik forschen, die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte und Ideen auf ihrem Blog vorzustellen und zu diskutieren.

Willkommen sind Blog-Beiträge (400-600 Wörter) zu jeder Phase der Forschung. Die Einreichungen können Forschungsvorschläge, Abstracts oder kurze Essays enthalten, aber auch frühe Texte, die den Beginn einer Forschung widerspiegeln, z.B. einen Fragen-Katalog, erste Beobachtungen und Intuitionen. Eingereicht werden kann alles, was mit der eigenen Forschung verbunden ist, solange es die Form eines zum Nachdenken anregenden und gut ausgearbeiteten Blogeintrags annehmen kann. Durch die darauf folgende gegenseitige Einladung, sich dieses „Labor“ der Ideen anzusehen, will die Plattform Diskussionen und Reflexionen darüber anregen, wie Annäherungen an die Romantik auf intellektueller und persönlicher Ebene aussehen können. Um fachübergreifende Gespräche unter den Blog-Mitwirkenden zu fördern, ist sie offen für Einreichungen aus allen Disziplinen.

Nach ausreichender Anzahl von Bewerbungen wird eine Diskussionsgruppe gebildet, die aus den Blog-Mitwirkenden besteht, um für jedes Forschungsprojekt detailliertes Feedback zu geben.

Die Bewerbungen werden fortlaufend ab dem 1. Februar 2021 angenommen.

Den kompletten Call for Papers, die Richtlinien und Kontaktdaten für die Einreichung finden Sie direkt auf dem Blog NASSR Graduates Students Caucus.

Ausschreibung: Klaus Heyne-Preis zur Erforschung der Deutschen Romantik

In diesem Jahr wird die Goethe-Universität Frankfurt zum ersten Mal den Klaus Heyne-Preis zur Erforschung der Deutschen Romantik verleihen. Ermöglicht durch das Vermächtnis von Prof. Dr. Klaus Heyne (1937–2017) wird ein herausragender wissenschaftlicher Beitrag zur Romantikforschung dabei mit 15.000€ Preisgeld dotiert. Die Ausschreibung des Preises richtet sich an Wissenschaftler:innen aus dem In- und Ausland in der Qualifikationsphase, deren Arbeiten einen innovativen Beitrag zur Erforschung der Deutschen Romantik leisten und ist auf keine Fachdisziplin festgelegt.

Zwei Drittel des Preisgeldes werden für die Konzeption, Organisation und Durchführung einer thematisch an die Romantikforschung anschließenden Tagung zur Verfügung gestellt, die im Jahr 2022 an der Goethe-Universität Frankfurt ausgerichtet werden soll.

Die Bewerbungsfrist ist der 14.03.2021.

Ausführliche Informationen zur Bewerbung und Kontaktdaten finden Sie auf der Website zur Romantikforschung an der Universität Frankfurt/M.