Schlagwortarchiv für: Call for Papers

Call for Papers: E.T.A. Hoffmann-Jahrbuch 33 (2025)

Das E.T.A. Hoffmann-Jahrbuch bietet ein Forum für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen zum Werk E.T.A. Hoffmanns sowie zur Literatur und Kultur der (europäischen) Romantik. Ebenfalls publiziert werden Beiträge zur internationalen Rezeption Hoffmann’scher Texte in der Literatur der Gegenwart sowie in anderen Medien wie dem Theater, dem Film oder der Oper bzw. der Musik.
1992 als Nachfolger der Mitteilungen der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft von Hartmut Steinecke, Franz Loquai und Steven Paul Scher begründet, entwickelte sich das Periodikum im Verlauf der letzten dreißig Jahre zu einem der wichtigsten Publikationsorte für die internationale Hoffmann-Philologie. Herausgegeben wird es aktuell von Claudia Liebrand (Köln), Harald Neumeyer (Erlangen-Nürnberg) und Thomas Wortmann (Mannheim). Das Jahrbuch erscheint im Auftrag der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft beim Erich Schmidt Verlag Berlin; die Redaktion des Jahrbuchs ist am Lehrstuhl für Allgemeine Literaturwissenschaft und Medientheorie an der Universität zu Köln angesiedelt. Weitere Informationen zum Jahrbuch finden sich auf der Homepage der Hoffmann-Gesellschaft: https://etahg.de/publikationen/jahrbuch/.
Für die Ausgabe 33 (2025) des E.T.A. Hoffmann-Jahrbuchs werden Beiträge gesucht. Das thematische Feld ist dabei bewusst breit gehalten: Neben editionsphilologischen und literarhistorischen Beiträgen sind ebenso Texte erwünscht, die Hoffmanns literarisches, bildkünstlerisches und kompositorisches Werk auf der Basis aktueller literaturtheoretischer Strömungen (Animal Studies, Ecocriticism, Gender und Queer studies, ANT, etc.) in den Blick nehmen. Auch (medien-)komparatistische Beiträge sind willkommen, die Hoffmanns Arbeiten in einen (welt-)literarischen Kontext setzen oder aber aktuelle Adaptionen Hoffmann’scher Texte in anderen Medien (im Theater, in der Oper, als Graphic Novel etc.) analysieren. Gesucht sind Beiträge, die sich außerhalb der eingelaufenen Pfade der Forschung bewegen und entweder Neues zu viel beforschten Texten zu sagen haben oder aber sich mit den am Rande gelegenen Texten, Zeichnungen und Kompositionen Hoffmanns auseinandersetzen, denen die Forschung bisher nur wenig Interesse entgegengebracht hat. Beiträge aus der Musikwissenschaft, der Theater- und Filmwissenschaft oder der Kunstgeschichte sind deshalb ebenfalls willkommen. Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen sind explizit zur Einreichung von Beiträgen aufgerufen.
Aufsätze auf Deutsch und Englisch können bis zum 29. November 2024 an Prof. Dr. Claudia Liebrand (c.liebrand@uni-koeln.de) geschickt werden. Die Beiträge werden von den Herausgeber*innen und bei Bedarf durch die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates des Jahrbuchs geprüft. Eine Entscheidung über die Aufnahme erfolgt zeitnah.

CfP: Forschungsforum anlässlich der Jahrestagung der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft

Bamberg (02.11.2024)

Das Forschungsforum auf der Jahrestagung der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft bietet Raum, aktuelle Forschungsergebnisse zu E.T.A. Hoffmann und seinem Werk vorzustellen und zu diskutieren.

Für das offene Forschungsforum freuen wir uns insbesondere über Beitrage, die Hoffmanns Werk aus neuen theoretischen Perspektiven und mit innovativen methodischen Zugängen (Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT), Biopoetik, Digital Humanities etc.) untersuchen.

Dieses Jahr soll es neben dem offenen Forschungsforum, dessen Spektrum bewusst breit gefächert ist, ein bis zwei thematisch konzentrierte Panels geben, die sich mit E.T.A. Hoffmanns Die Fantasiestückein Callots Manier (1814/1815) auseinandersetzen. Wir suchen also Themenvorschläge, die sich entweder mit einzelnen der in den Fantasiestücken enthaltenen Werke beschäftigen oder die Gesamtkonzeption der Textsammlung in den Blick nehmen.

Aufrufen möchten wir sowohl Forscher:innen aus den Literatur-, Theater-, Film-, Bild- oder Musikwissenschaft sowie der Kunstgeschichte als auch Künstler:innen, die sich im eigenen Schaffen kreativ mit Hoffmann und seinem Werk auseinandersetzen, ihre Vorschläge für einen 30-minütigen Vortrag einzureichen. Nachwuchswissenschaftler:innen laden wir nachdrücklich zur Einreichung von Beiträgen ein.

Das Forschungsforum und die Jahrestagung der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft findet in Bamberg statt. Es kann ein Reisekostenzuschuss von 200,00 Euro gewährt werden.

 

Bitte senden Sie Ihren vorläufigen Vortragstitel und ein kurzes Abstract (ca. 300 Wörter) für einen 30-minütigen Vortrag zusammen mit einer Kurzbiographie (ca. 100 Wörter) bis zum 31.05.2024 an: Dr. Stephanie Großmann (stephanie.grossmann@uni-passau.de) und Prof. Dr. Bettina Wagner (bettina.wagner@staatsbibliothek-bamberg.de).

Kontakt:

Dr. Stephanie Großmann
Akademische Rätin am
Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft
Universität Passau
Innstr. 25
94032 Passau

 

CfP: „Je est un autre“. Der Doppelgänger in Literatur und Film (01.10.2023)

by Noëlle Miller

Der Workshop findet vom 14.12-16.12. 2023 am Institut für Romanistik der Universität Wien statt.

Mit dem Aufkommen des Individualismus im 17. Jahrhundert lässt sich ein wachsendes Interesse am Selbst und der eigenen Erfahrung (wie z.B. in Les Essais von Michel de Montaigne, in dem es vor allem um die Erforschung des „Moi“ geht) und damit auch an unbewussten Trieben, Wünschen und Träumen beobachten. Der Doppelgänger bietet eine mögliche Darstellung für ein Subjekt, das als komplex und vielschichtig verstanden wird. Dimitris Vardoulakis sieht die Entstehung des Doppelgängers sogar als literarische Antwort auf die Subjektivitätsphilosophien des aufgeklärten 17. Jahrhunderts, die das Subjekt als autonom und sich selbst transparent betrachten (Dimitris Vardoulakis 2010: The Doppelgänger. Literature’s Philosophy). Diese literarische Kritik eines aufgeklärten Subjekts nimmt insofern die Nachkriegsphilosophien der Postmoderne vorweg (Derrida, Lacan, Deleuze, Lyotard).

Im Kontext von Denkströmungen wie der Transhumanismus und die Entwicklung neuer Technologien (ChatGPT, Metaversen usw.) gewinnt dieses Thema nicht zuletzt an Aktualität, weil es dabei um Werkzeuge und Strategien geht, die den Vollzug von Ritualen und Routinen im Alltag prägen (Henri Lefebvre). Was einst eine romantische (Künstler-)Fantasie war, kann potenziell naturwissenschaftlich realisiert werden. Auf der einen Seite erweitern die Technologien den Subjektbegriff, auf der anderen stoßen sie an die Grenzen des Bewusstseins und das Geheimnis des Menschseins. Meistens bleibt es also bei einer Fantasie, die Literatur und Film gerne aus- und durchspielen. In der Fiktion selbst ist unbestritten, dass Alltagsmenschen durch übermenschliche Kräfte zu Superhelden oder durch einen Fluch zu Monstern werden können. Beispiele dafür sind

In der Literatur: Jean Pauls Siebkäs (1797), Michel Houellebecqs La carte et le territoire, Saramagos O Homem Duplicado (2002), Borges El otro (1975), Maupassants Le Horla (1886), Marquis de Sades Justine et les malheurs de la vertu (1787), Dostojewskis Der Doppelgänger (1846), E.T.A. Hoffmann Die Abenteuer der Silvesternacht (1815), Mary Shelleys FrankensteinPrometheus Unbound (1818), Théophile Gautiers Avatar (1857), Charles Baudelaires Les paradis artificiels (1860), Benito Pérez Galdós’ La sombra (1870/1871), Luigi Pirandellos Il fu mattia Pascal (1904), Italo Calvinos Il visconte dimezzato (1951), Camille Laurens Celle que vous croyez (2016), Samanta Schweblins Kentukis (2018) oder Karoline Georges De Synthèse (2017).

Im Film: Wienes Das Cabinet des Dr. Caligari (1920), Brombergs Der Elektrische Doppelgänger (1979), Spike Jonzes Being John Malkovich (1999), Garlands Annihilation (2018) und das Universum der Superhelden mit ihren Anverwandlungen in Literatur, Graphic Novel und Film.

Welche Vorstellungen des Ichs liegen diesen Darstellungen zugrunde? Wie verhält sich die Darstellung des Doppelgängers zu historischen und technologischen Entwicklungen? Welche Wirkungen werden mit dem Doppelgänger ausgelöst (Angst, Humor, Konfusion usw.)?

Die Tagung ist den literarischen und filmischen Darstellungen von Doppelgängern gewidmet. Beiträge zu den angeführten und weiteren Fragestellungen zum Thema Doppelgänger, gern mit Bezug auf die romanischen Sprachräume, sind herzlich willkommen. Die Konferenzsprache ist Deutsch und eine Veröffentlichung der Vorträge ist geplant. Wir freuen uns über Abstracts (500 Wörter) mit kurzem CV bis zum 1. Oktober 2023 an: santiago.contardo.martinez@univie.ac.atnoelle.miller@univie.ac.atjoerg.tuerschmann@univie.ac.at. Die ausgewählten Vortragenden werden mit einem Reisekostenzuschuss unterstützt

CfP: Forschungsforum anlässlich der Jahrestagung der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft

Die nächste Jahrestagung wird voraussichtlich am 2. und 3. November 2023 in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz stattfinden.

Das Forschungsforum auf der Jahrestagung der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft bietet Raum, aktuelle Forschungsergebnisse zu E.T.A. Hoffmann und seinem Werk vorzustellen und zu diskutieren. Dieses Jahr soll es neben dem offenen Forschungsforum, dessen thematisches Spektrum bewusst breit gefächert ist, ein bis zwei thematisch konzentrierte Panels geben, die sich mit der Rezeption E.T.A. Hoffmanns auseinandersetzen. Einerseits suchen wir also Themenvorschläge, die sich mit Hoffmann als Person und seinen literarischen, kompositorischen und zeichnerischen Werken beschäftigen bzw. (komparatistische und historische) Kontextualisierungen vornehmen. Andererseits interessiert uns die vielfältige Rezeption und Adaption seines Werks in anderen Medien, z.B. Film, Graphic Novel, Hörspiel, Oper oder (Puppen-)Theater. Erwünscht ist insbesondere auch der Blick auf Hoffmann und sein Werk aus neuen theoretischen Perspektiven und mit innovativen methodischen Zugängen (Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT), Biopoetik, Digital Humanities etc.).

Aufrufen möchten wir sowohl Forschende aus den Literatur-, Theater-, Film-, Bild- oder Musikwissenschaften sowie der Kunstgeschichte als auch Kunstschaffende, die sich im eigenen Schaffen kreativ mit Hoffmann und seinem Werk auseinandersetzen, ihre Vorschläge für einen 30-minütigen Vortrag einzureichen. Den wissenschaftlichen Nachwuchs laden wir nachdrücklich zur Einreichung von Beiträgen ein.

In diesem Jahr finden das Forschungsforum und die Jahrestagung der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft in Kooperation mit dem E.T.A. Hoffmann Portal an der Staatsbibliothek zu Berlin statt.

Bitte senden Sie Ihren vorläufigen Vortragstitel und ein kurzes Abstract (ca. 300 Wörter) für einen 30-minütigen Vortrag zusammen mit einer Kurzbiographie (ca. 100 Wörter) bis zum 31. Mai 2023 an Dr. Stephanie Großmann.

Die Staatsbibliothek zu Berlin kann die Vortragenden mit einem kleinen Unkostenbeitrag für Reise und Unterkunft unterstützen.

CFP: Hoffmanns Novellistik, Mannheim (Frist: 31.03.2023)

Ein Beitrag von Alina Boy

Die Herausgeber des E.T.A. Hoffmann-Jahrbuchs veranstalten am 20. und 21.10.2023 an der Universität Mannheim einen Workshop zum Thema „Hoffmanns Novellistik“. Erwünscht sind in diesem Zusammenhang Beiträge zu einzelnen Genres (Fantasiestück, Nachtstück, Kunstmärchen etc.), zu besonderen Verfahren und Formen des Hoffmann‘schen Erzählens, innovative Lektüren von Einzeltexten sowie vergleichende Betrachtungen zur Prosa anderer Romantiker.

 

Bitte schicken Sie ein kurzes aussagekräftiges Exposé (maximal 300 Wörter) bis zum 31.03.2023 an die Herausgeber des Hoffmann-Jahrbuchs: c.liebrand@uni-koeln.de, harald.neumeyer@fau.de, wortmann@uni-mannheim.de.

 

Fahrt- und Übernachtungskosten werden übernommen. Die Vorträge sollen 30 Minuten nicht überschreiten. Geplant ist es, sie im E.T.A. Hoffmann-Jahrbuch für das Jahr 2024 zu veröffentlichen. Bis zum 15.02.2024 muss die Aufsatzfassung dann eingereicht sein.

 

CfP: Prospero – „Revolutions. Changes of paradigm in British and German literatures and cultures between the Eighteenth and Nineteenth Centuries“ | Deadline Abstract: 30.03.2023

Prospero

A Journal of Foreign Literatures and Cultures

University of Trieste, Italy

VOL XXVIII (2023)

“Revolutions. Changes of paradigm in British and German literatures and cultures between the Eighteenth and Nineteenth Centuries”

The forthcoming number of Prospero (XXVIII 2023) invites contributions that will focus on paradigm shifts in the literary and cultural fields of English and German literatures between the eighteenth and nineteenth centuries. Starting with the great political and social revolutions of the eighteenth century in Western civilization, many revolutions and epistemic turns have marked early modernity, both in a longue durée perspective and in the turmoil of the epochal punctum, and have seen moments of dialogic confrontation and decisive influences between national cultures.

Authors could consider both the role that revolutions and epistemic turning points have played in the Anglo-German literary and cultural sphere, and also the way in which they have influenced and contributed to intensifying the relations between British and German-speaking literature and culture. Proposals may also examine forms, genres and styles that have characterized the evolution of British and German literature, starting from the innovative impulses and trends that arose in some phases of reception and cultural intersection: from the rise of the novel to the discovery of German drama, from the influences of German idealism and Sturm und Drang on English Romanticism to the links between the phenomenon of the Gothic and the age of revolutions, among the many possible examples which this issue aims to consider.

An array of relevant topics may include – but are not be limited to – the following suggestions (further topics are welcome):

  • Political and social revolutions
  • Industrial revolutions
  • Philosophical, aesthetic and anthropological revolutions
  • Scientific revolutions and epistemological crises
  • Technology and the human: experimentations, borders, new myths
  • Freedom and human rights
  • Romanticisms
  • Social reforms and radicalism in national literatures
  • Enlightenment and protofeminism
  • The foundation of the liberal arts and the birth of journalism
  • The novel and the revolution of literary genres
  • The Gothic and the age of revolutions

An abstract of maximum 350 words in English and a short bionote should be sent by March 30, 2023 to Roberta Gefter Wondrich (gefter@units.it) and Marilena Parlati (marilena.parlati@unipd.it) for British literature and to Federica La Manna (federica.lamanna@unical.it) and Irene Fantappiè (irene.fantappie@unicas.it) for German literature.

Contributors will be notified acceptance of their abstracts by April 30, 2023, and full articles (between 6000 and 10000 words) will be due by September 1, 2023, in order to ensure publication after the peer-review process by December 2023.

For queries and further information about the journal, please contact the editor in chief Roberta Gefter Wondrich at gefter@units.it and visit the website at: https://www.openstarts.units.it/dspace/handle/10077/6091

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CFP: Online Nachwuchs-Forschungskolloquium zu E.T.A. Hoffmann (Frist: 14.02.2023)

Ein Beitrag von Dennis Schäfer.

Die E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft, in Kooperation mit der Staatsbibliothek Bamberg, freut sich sehr, in diesem Jahr wieder zu einem Online-Kolloquium für „Junge E.T.A. Hoffmann-Forschung“ einzuladen. Als pandemiebewährtes Veranstaltungsformat soll dieser Workshop den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, eigene Arbeiten vorzustellen und von erfahrenen Hoffmann-Forscher:innen Feedback zu bekommen. Anders als beim jährlichen Forschungsforum, das zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr 2023 stattfinden wird, fokussiert dieses Online-Kolloquium dezidiert studentische Arbeiten.

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Master- und Promotionsstudierende sowie fortgeschrittene Bachelorstudierende, die ihre Forschung zu E.T.A. Hoffmann präsentieren wollen. Dabei können sowohl „Works-in-Progress“ vorgestellt werden als auch fertige Abschlussarbeiten. Je nach Stand der Arbeit dient das Kolloquium entweder der Verfeinerung bisheriger Thesen oder als Konkretisierung von Arbeitsergebnissen zur strategischen Weiterarbeit, vor allem hinsichtlich einer Veröffentlichung. Es können Abschluss- und Qualifikationsarbeiten vorgestellt werden, die sich mit E.T.A. Hoffmanns Person, seinem Werk oder seiner Rezeption befassen. Arbeiten aus Literatur-, Kunst-, Film- oder Musikwissenschaft werden ebenso gerne gesehen wie künstlerisch-kreative Projekte. Präsentationen, die sich nur mit der Romantik oder anderen Zeitgenoss:innen Hoffmanns befassen, werden nur unter Umständen berücksichtigt.

Plätze sind auf 3-4 Teilnehmende limitiert. Je nach Nachfrage kann auch ein zweites Kolloquium angeboten werden. Allen Teilnehmenden wird eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft in der E.T.A.-Hoffmann-Gesellschaft für das Jahr 2023 gewährt. Vorteile der Mitgliedschaft sind regelmäßige Einladungen zu Veranstaltungen sowie der kostenlose Erhalt aller Publikationen der Gesellschaft, die 2023 erscheinen, einschließlich des Hoffmann-Jahrbuchs.

Um an dem E.T.A.-Hoffmann-Forschungsforum teilzunehmen, genügt bei Interesse ein maximal 1-seitiges Exposé Ihres Projekts sowie eine kurze biographische Notiz. Einsendeschluss ist der 14. Februar 2023. Alle Einsendungen sowie inhaltliche und organisatorische Fragen richten Sie bitte an Dennis Schäfer.

Das Forschungskolloquium findet am 14. April 2023 via Zoom statt.

Einsendeschluss am 14. Februar 2023.

 

Call for Papers: E.T.A. Hoffmann-Jahrbuch 31

Das E.T.A. Hoffmann-Jahrbuch bietet ein Forum für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen zum Werk E.T.A. Hoffmanns sowie zur Literatur und Kultur der (europäischen) Romantik. Ebenfalls publiziert werden Beiträge zur internationalen Rezeption Hoffmann’scher Texte in der Literatur der Gegenwart, aber auch in anderen Medien wie dem Theater, dem Film oder der Oper bzw. in der Musik im Allgemeinen. 1992 als Nachfolger der Mitteilungen der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft von Hartmut Steinecke, Franz Loquai und Steven Paul Scher begründet, entwickelte sich das Periodikum im Verlauf der letzten dreißig Jahre zu einem der wichtigsten Publikationsorte für die internationale Hoffmann-Philologie. Aktuelle Herausgeber*innen sind Claudia Liebrand (Köln), Harald Neumeyer (Erlangen-Nürnberg) und Thomas Wortmann (Mannheim). Das Jahrbuch erscheint im Auftrag der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft beim Erich Schmidt Verlag Berlin; die Redaktion des Jahrbuchs ist am Lehrstuhl für Allgemeine Literaturwissenschaft und Medientheorie an der Universität zu Köln angesiedelt.

Für die Ausgabe 31 (2023) des E.T.A. Hoffmann-Jahrbuchs werden Beiträge gesucht. Das thematische Feld ist dabei bewusst breit gehalten: Neben editionsphilologischen und literarhistorischen Beiträgen sind ebenso Texte erwünscht, die Hoffmanns literarisches, bildkünstlerisches und kompositorisches Werk auf der Basis aktueller literaturtheo­retischer Strömungen (Animal Studies, Ecocriticism, Gender & Queer Studies, ANT, Material Studies etc.) neu perspektivieren. Auch (medien-)komparatistische Beiträge sind willkommen, die Hoff­manns Arbei­ten in einen (welt-)literarischen Kontext setzen oder aber aktuelle Adaptionen Hoffmann’scher Texte in anderen Medien (im Theater, in der Oper, als Graphic Novel etc.) analysieren. Gesucht sind Beiträge, die sich außerhalb der ein­ge­laufenen Pfade der Forschung bewegen und Neues zu viel beforschten Texten zu sagen haben oder auch jene am Rande gelegenen Texte, Zeichnungen und Kompositionen Hoffmanns in den Blick nehmen, denen die Forschung bisher nur wenig Interesse entgegen gebracht hat. Beiträge aus der Musikwissenschaft, der Theater- und Filmwissenschaft oder der Kunstgeschichte sind deshalb ebenfalls willkommen. Nachwuchswissenschaftler*innen sind explizit zur Einreichung von Beiträgen aufgerufen.

Aufsätze auf Deutsch und Englisch können bis 15. Februar 2023 an Prof. Dr. Claudia Liebrand (c.liebrand@uni-koeln.de) geschickt werden. Die Beiträge werden von den Herausgeber*innen und bei Bedarf durch die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates des Jahrbuchs geprüft. Eine Entscheidung über die Aufnahme erfolgt zeitnah.

 

Call for Papers „Zeitgenosse Hoffmann“

Das Symposion »Zeitgenosse Hoffmann – Im Spannungsfeld von automatisierter und künstlerisch-individueller Musikproduktion« im Staatlichen Institut für Musikforschung – Preußischer Kulturbesitz am 11./12. November 2022 greift das Jahresthema des SIMPK anlässlich des 200. Todesjahres Hoffmanns auf. Es widmet sich einerseits seiner Rezeption in Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts und wird andererseits seine ambivalente, zwischen Anziehung und Furcht changierende Faszination für musikalische Automaten, wie sie etwa in seinen Erzählungen Der Sandmann oder Die Automate aufscheint, bis in die Gegenwart verfolgen.

Von diesen zwei Schwerpunkten ausgehend bittet das SIMPK um Beiträge zu folgenden Themen, es sind aber auch weitere Vorschläge willkommen:

  • Vertonungen von Texten E.T.A. Hoffmanns und andere Auseinandersetzungen mit Hoffmanns literarischem und musikalischem Werk in Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts, in Filmmusik und multimedialen Projekten
  • Musikautomaten im 20. und 21. Jahrhundert: von selbstspielenden Klavieren bis zu androiden Interpret:innen (Musikinstrumentenbau, Interpretation, Rezeption und Ästhetik)
  • Interpretation und Improvisation im Kontext künstlicher Intelligenz: Musikmaschinen und KI als Interpreten, Interaktion von Mensch und Maschine
  • Automatisierte Komposition im 20. und 21. Jahrhundert: Techniken, ästhetische Implikationen, kompositorische Kreativität der künstlichen Intelligenz
  • Science fiction: Automaten, Androiden, Algorithmen und das »Unheimliche« als Sujet in der Musik

Um eine vielfältige und interdisziplinäre Diskussion zu ermöglichen, richtet sich der Call nicht nur an Forschende aus der Musikwissenschaft, sondern auch aus den Nachbardisziplinen wie Literatur-, Kunst-, Theater-, Medienwissenschaft, Soziologie, Futurologie etc. Einreichungen von Nachwuchswissenschaftler:innen sind ausdrücklich erwünscht.

Das Symposion wird organisiert von Dr. Simone Hohmaier und Tom Wappler im Auftrag des Staatlichen Instituts für Musikforschung PK, Berlin. Kongresssprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Publikation der Beiträge ist geplant. Das Symposion wird in Präsenz im Musikinstrumenten-Museum Berlin sowie online (per Webex) stattfinden.

Die Vorschläge für einen Vortrag (20 Minuten zzgl. 10 Minuten Diskussion) sollten enthalten:

  • Name, Institution, Kurzbiographie
  • Email-Adresse
  • Abstract von max. 250 Wörtern

Bitte schicken Sie Ihre Vorschläge bis zum 15. Juni 2022 an ETAH2022@sim.spk-berlin.de. Das Programm wird Anfang Juli 2022 bekannt gegeben.

Den kompletten Call for papers in deutsch und englisch finden Sie hier.