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Unheimlich Fantastisch wird es im Sommer 2022!

Aufmerksame Leser:innen haben es schon auf etah2022.de entdeckt oder auf unseren Sozialen Medien gelesen: Die Eröffnung der Berliner Ausstellung Unheimlich Fantastisch – E.T.A. Hoffmann 2022 ist auf August verschoben worden. Die neuen Laufzeiten sind: 17. August bis 2. November 2022.

Indirekt ist auch hier Corona verantwortlich, denn pandemiebedingte Verzögerungen beim Bau unseres Bibliotheksmuseums im Haus Unter den Linden machten diesen Schritt leider notwendig. Und wenn man eine Schau in einer brandneuen Einrichtung plant, passieren manchmal unvorhergesehene Dinge. Ihre Vorfreude können Sie dafür schon jetzt beim Besuch zahlreicher Veranstaltungen – deutschlandweit und international – steigern: Wir empfehlen dazu den regelmäßigen Blick in unseren Veranstaltungskalender – vielleicht sehen wir uns ja schon bald bei einer Lesung oder im Kino. Zudem ermöglicht uns die Verschiebung die frühzeitige Bewerbung des Namens unseres neuen Museums, auf den wir bisher noch warten mussten: Ganz frisch dürfen wir nämlich verkünden, dass Unheimlich Fantastisch – E.T.A. Hoffmann 2022 im Stabi Kulturwerk stattfinden wird.

Die neuen Laufzeiten der Berliner Ausstellung bedeuten eine teils parallele Präsentation mit der Bamberger Ausstellung. Am geplanten Konzept ändert das aber nichts, denn einige Originalmaterialien können aus konservatorischen Gründen ohnehin nur höchstens drei Monate gezeigt werden, so dass wir häufig verschiedene Exponate zum selben Thema präsentieren und gelegentlich auf Reproduktionen zurückgreifen. Zudem hat jeder Ausstellungsort eigene Schwerpunktthemen, so dass nur wenige Anpassungen notwendig waren. Liebhaber:innen und Reisefreudigen sei also unbedingt ein Besuch aller drei Ausstellungen ans Herz gelegt.

 

Dr. Sophie Borges

Neue Kollegin: Dr. Sophie Borges verstärkt ab 18. Mai unser Team

Ab dem 18. Mai 2020 ergänzt Dr. Sophie Borges das Projektteam E.T.A. Hoffmann Portal als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin.

Sophie Borges studierte Kunstgeschichte und Philosophie an der LMU München. Ihre Dissertation verfasste sie zum Thema Gelehrte im Bild. Repräsentation und Projektion: Goethe, die Brüder Humboldt und Schelling. Anschließend war sie vier Jahre lang für den Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW) an der Klassik Stiftung Weimar tätig. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin forschte sie dort vor allem zu den Porträts Johann Wolfgang von Goethes und realisierte als Kuratorin zwei große externe Sonderausstellungen: 2018 „Du bist Faust. Goethes Drama in der Kunst“ an der Kunsthalle München und 2019 „Goethe. Verwandlung der Welt“ an der Bonner Bundeskunsthalle. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Porträtmalerei und -fotografie des langen 19. Jahrhunderts.

Im Projekt wird Sophie Borges an der Kuratierung und wissenschaftlichen Koordination des hybriden Ausstellungsprojekts „200 Jahre E.T.A. Hoffmann“ arbeiten. Zudem wirkt sie an der wissenschaftlichen Konzeption und Umsetzung einer Online-Bibliographie zu E.T.A. Hoffmann mit und betreibt die wissenschaftliche Pflege und Weiterentwicklung des Online-Angebots „E.T.A. Hoffmann Portal“.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!