Schlagwortarchiv für: Ausstellungseröffnung

Podiumsdiskussion: (Breiter) Kanon im Kulturwerk: Ein Gespräch über die Ausstellung romantischer Autor:innen

4. März, 18 Uhr

Im Stabi Kulturwerk werden im Frühjahr zwei auf den ersten Blick widersprüchliche Ausstellungen gezeigt: „Was lesen?“ präsentiert oft übersehene Autor:innen – z.B. Sophie Tieck und Dorothea Schlegel –, während „Inventing E.T.A. Hoffmann (1776–2026)“ sich dem Werk ihres kanonisierten Zeitgenossen widmet. Die drei Ausstellungsmacher:innen – Prof. Dr. Martina Wernli und Dr. Esther Köhring vom Institut für deutsche Literatur der Humboldt Universität zu Berlin und der Literaturwissenschaftler Dennis Schäfer – treffen sich, um die Spannung (aber auch die Anknüpfungspunkte) zwischen den Ausstellungen zu erörtern. Zusammen mit der Historikerin und Studienrätin für die Fächer Deutsch und Geschichte Dr. Christina Templin diskutieren sie über Ausschlüsse, Auffindbarkeit und Literaturgeschichte von gestern und heute.

Die Diskussion wird von Petra Lutz moderiert – sie leitet für die Stiftung Stadtmuseum Berlin als Chefkuratorin die Neukonzeption des Märkischen Museums und leitete bis Juni 2025 das Goethe-Nationalmuseum in Weimar.

Was lesen?“ wird kuratiert von Prof. Dr. Martina Wernli und Dr. Esther Köhring, Institut für deutsche Literatur der Humboldt Universität zu Berlin, und ist ab 12. Februar zu sehen.

Inventing E.T.A. Hoffmann (1776-2026)“ wird am 26. Februar eröffnet und von dem Literaturwissenschaftler Dennis Schäfer kuratiert.

Aufgrund von Wartungsarbeiten bleibt das Stabi Kulturwerk vom 4.-6. März geschlossen. Vor dem Gespräch haben Sie jedoch die Möglichkeit an einer exklusive Führung teilzunehmen:

Doppelführung durch die Ausstellungen „Was lesen?“ und „Inventing E.T.A. Hoffmann“
Mittwoch, 4. März, 16:30 Uhr
mit Dennis Schäfer, Esther Köhring und Martina Wernli
Die Teilnahme ist kostenfrei. Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Wir bitten um Anmeldung hier.

Weitere Informationen:: https://blog.sbb.berlin/termin/breiter-kanon-4-3-26/

Theodor-Fontane-Saal
Staatsbibliothek zu Berlin
Unter den Linden 8
10117 Berlin

Ausstellungseröffnung: Inventing E.T.A. Hoffmann (1776–2026)

Donnerstag, 26. Februar 2026, 18 Uhr

Wie kaum ein anderer Schriftsteller ist E.T.A. Hoffmann (*1776, †1822) in seiner Rezeption aufgegangen. Seit über zweihundert Jahren übersetzt man seine Werke in neue Sprachen und Kulturen; seine Texte werden illustriert und in vielfältige Formen übertragen. Noch heute inspiriert sein facettenreiches Werk Künstler:innen aus aller Welt, die sich Hoffmann mit einer besonderen Liebe und Kreativität widmen.

Aus Anlass seines 250. Geburtstags würdigt die Ausstellung „Inventing E.T.A. Hoffmann (1776–2026)“ im Stabi Kulturwerk die vielfältige Buchkultur, die den Schriftsteller E.T.A. Hoffmann bis in die Gegenwart hinein immer wieder neu erfindet.

Zur Eröffnung der Ausstellung mit einer Lesung „Ḳnaḳnisl un moyznḳeyser – E.T.A. Hoffmann auf Jiddisch“ mit Anna Rozenfeld, romantischer Gitarrenmusik gespielt von Jörg Holzmann und einem Einführungsvortrag von Kurator Dennis Schäfer laden wir Sie herzlich ein.

Anschließend ist die Ausstellung bis 22 Uhr geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen: Ausstellungseröffnung: Inventing E.T.A. Hoffmann (1776–2026) – SBB aktuell

Wilhelm-von-Humboldt-Saal
Staatsbibliothek zu Berlin
Unter den Linden 8
10117 Berlin

 

 

Rahmenprogramm

(Breiter) Kanon im Kulturwerk: Ein Gespräch über die Ausstellung romantischer Autor:innen

Mittwoch, 4. März 2026, 18 Uhr

Im Stabi Kulturwerk werden im Frühjahr zwei auf den ersten Blick widersprüchliche Ausstellungen gezeigt: „Was lesen?“ präsentiert oft übersehene Autor:innen – z.B. Sophie Tieck und Dorothea Schlegel –, während „Inventing E.T.A. Hoffmann (1776–2026)“ sich dem Werk ihres kanonisierten Zeitgenossen widmet. Die drei Ausstellungsmacher:innen treffen sich, um die Spannung (aber auch die Anknüpfungspunkte) zwischen den Ausstellungen zu erörtern. Ein Gespräch über Ausschlüsse, Auffindbarkeit und Literaturgeschichte von gestern und heute.

„Was lesen?“ wird kuratiert von Prof. Dr. Martina Wernli und Dr. Esther Köhring, Institut für deutsche Literatur der Humboldt Universität zu Berlin, und am 12. Februar eröffnet.

Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Theodor-Fontane-Saal
Staatsbibliothek zu Berlin
Unter den Linden 8
10117 Berlin

 

 

Ausstellungseröffnung: Uwe Bremer und E.T.A. Hoffmann „serapiontischsiamesisch“ 

mit Buchpräsentation Nachstücke (Merlin-Verlag) und einer Lesung von Jan Peter Bremer

Fr, 6.12.24
19 – 21 Uhr
Galerie Kremers

Dass E.T.A. Hoffmanns Nachtstücke Uwe Bremer in kreative Spannung versetzen und ihn mit dem Autor symbiotisch verschmelzen lassen, nimmt den nicht wunder, der Uwe Bremers Bildsprache und seine Vorliebe für nächtliche Stoffe kennt. Das Buch Nachstücke enthält Gouachen Uwe Bremers sowie einen Text von Jan Peter Bremer.

Veranstaltungsort
Galerie Kremers
Schmiedehof 17 – Eingang Eberhard-Roters-Platz
10965 Berlin
info@galerie-kremers.de
www.galerie-kremers.de

 

Uwe Bremer wurde 1940 in Bischleben bei Erfurt geboren; bis 2019 lebte und arbeitete er als Maler, Radierer und Holzschneider auf Schloss Gümse bei Dannenberg. Seitdem lebt und arbeitet er in Berlin.

Jan Peter Bremer wurde 1965 in Berlin geboren; der Sohn Uwe Bremers lebt und arbeitet als Schriftsteller in Berlin. Er nahm Aufenthaltsstipendien im In- und Ausland wahr, unterrichtete am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und veröffentlichte zahlreiche ausgezeichnete Romane, Hörspiele und ein Kinderbuch.