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Carin Kreuzberg: E.T.A. Hoffmann-Statuetten

Vom Entwurf zum Denkmal: Zwei Hoffmann-Statuetten für die Staatsbibliothek

07.07.2026/0 Kommentare/in Neuerwerbungen/von Ursula Jäcker

Manchmal erzählen die kleinsten Objekte die größten Geschichten. Die Staatsbibliothek zu Berlin konnte zwei Statuetten der Berliner Bildhauerin Carin Kreuzberg erwerben – jene Entwurfsmodelle, aus denen Ende der 1970er Jahre ihre Hoffmann-Skulptur hervorging. Bereits im Frühjahr 2026 waren die beiden Arbeiten in der Ausstellung Inventing E.T.A. Hoffmann (1776–2026) im Stabi Kulturwerk zu sehen. Nun bereichern sie dauerhaft die Sammlungen des E.T.A. Hoffmann Archivs.

Die beiden Statuetten entstanden 1978/79 als Entwurfsmodelle für eine Hoffmann-Statue im Rahmen eines Kunstwettbewerbs zum Thema „Berliner Romantik“. Mit ihnen entwickelte Carin Kreuzberg ihre Interpretation von E.T.A. Hoffmann: nicht als repräsentativen Dichter, sondern als Künstler der Fantastik.

Carin Kreuzberg am E.T.A. Hoffmann-Denkmal in der StabiAuf Grundlage dieser Entwürfe entstand anschließend die lebensgroße Sandsteinskulptur für das damalige Palasthotel am Spreeufer. Nach einer wechselvollen Geschichte mit mehreren Restaurierungen und Standortwechseln befindet sie sich heute im Innenhof des Café Felix der Staatsbibliothek Unter den Linden. Auch die Bronzefassung am Gendarmenmarkt geht auf Kreuzbergs Entwurf zurück.

Die nun erworbenen Statuetten sind deshalb weit mehr als verkleinerte Fassungen des Denkmals. Als originale Werkmodelle dokumentieren sie den künstlerischen Entwurfsprozess und machen nachvollziehbar, wie aus einer ersten Idee ein öffentliches Kunstwerk entstand. Für die Forschung eröffnen sie einen unmittelbaren Blick auf Carin Kreuzbergs Arbeitsweise und auf die bildkünstlerische Rezeption E.T.A. Hoffmanns im späten 20. Jahrhundert.

Mit dem Erwerb schließt die Staatsbibliothek eine Lücke in ihren Sammlungen. Das E.T.A. Hoffmann Archiv bewahrt zahlreiche Zeugnisse zu Leben, Werk und Wirkung des Autors. Die beiden Entwurfsmodelle ergänzen diesen Bestand um zwei Schlüsselwerke, die nicht Hoffmanns Schreiben dokumentieren, sondern seine künstlerische Aneignung – und damit ein weiteres Kapitel seiner bis heute lebendigen Wirkungsgeschichte.

Mehr zu der E.T.A. Hoffmann-Statue

 

 

 

https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Hoffmann-Statuetten.jpg 1228 1974 Ursula Jäcker https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Logo-Hoffmann-Portal.png Ursula Jäcker2026-07-07 12:08:562026-07-07 12:08:56Vom Entwurf zum Denkmal: Zwei Hoffmann-Statuetten für die Staatsbibliothek
Bildausschnitt: Hans Günter Ludwig: Das fremde Kind, 2025. Staatsbibliothek Bamberg, I T 135td/9,2 (Foto: Gerald Raab)

Wie fremd ist „Das fremde Kind“? – E.T.A. Hoffmanns Märchen neu gelesen. Tagung vom 29.-30. Oktober 2026

27.06.2026/0 Kommentare/in Tagungen/von HoPo-Praktikanten

E.T.A. Hoffmanns Werk und (Nach-)Leben wird zum diesjährigen 250. Geburtstag des romantischen Multitalents in ganz unterschiedlichen Formaten gefeiert. Die Tagung möchte zum Jubiläum einen Hoffmann’schen Text zur Re-Lektüre empfehlen: Das fremde Kind. Der Text erschien 1816 in der Sammlung Kinder-Märchen, für die Hoffmann, Karl Wilhelm Salice-Contessa und Friedrich de la Motte Fouqué verantwortlich zeichneten.

Die Forschung hat diesem beliebten, seit dem 19. Jahrhundert in zahlreiche Sprachen und mediale Adaptionen überführten ‚Märchen‘ wiederholt Aufmerksamkeit geschenkt. Diskutiert wurden Gattungsfragen, der Zusammenhang mit zeitgenössischen Kindheitsmodellen, der Stellenwert des Phantastischen und die textstrukturierende Duplizität. Wir möchten solche und andere Perspektiven auf Das fremde Kind erweitern, indem wir den Text gemeinsam neu lesen und analysieren. Die Schauspielerin Maria Hartmann bringt das Märchen zu Gehör; die Autorin Nora Gomringer macht es in der Abendveranstaltung zum Ausgangspunkt einer poetischen Performance; zwei Impulsvorträge erörtern die romantische Faszination für das Kind-Sein und Ansätze eines „Queer Reading“ des Textes; und in gemeinsamen Lektürekreisen sollen die Themenfelder Natur, Materialität und Erziehung vertieft werden.

Die Tagung ist eine Kooperation zwischen dem E.T.A. Hoffmann Archiv der Staatsbibliothek zu Berlin, der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft (Bettina Wagner, Stephanie Großmann), der Humboldt-Universität zu Berlin (Martina Wernli, Stefan Willer), der Goethe-Universität Frankfurt (Roland Borgards, Frederike Middelhoff), der Universität zu Köln (Claudia Liebrand) und der Universität Mannheim (Thomas Wortmann). Wir laden interessierte Hoffmann-Begeisterte herzlich zur Teilnahme an der Tagung ein.

Datum: 29.10.2026 (15 Uhr) bis  30.10.2026 (15:30 Uhr)
Ort: Staatsbibliothek zu Berlin, Unter den Linden 8, Wilhelm-von-Humboldt-Saal

Anmeldung erwünscht
Bitte melden Sie sich bis 23.10.2026 für die Tagung an.

Programm:
Donnerstag, 29. Oktober 2026
14:30 Registrierung
15:00 Begrüßung und Einführung
15:30 Lesung: „Das fremde Kind“, 1. Teil
Maria Hartmann, Berlin
16:00 Vortrag: Fremde Kinder – fremde Geister. Romantische Kindheit zwischen Ideal und (erzählter) Wirklichkeit
Ute Dettmar, Goethe-Universität Frankfurt am Main
17:00 Kaffeepause
17:30 Vortrag: Überwindung des binären Systems und queere Raumsemantik in E.T.A. Hoffmanns „Das fremde Kind“ (1817/19)
Bogdan-Gabriel Burghelea, Humboldt-Universität zu Berlin
18:30 Pause
19:00 Öffentliche Abendveranstaltung
Poetische Performance: Vom lieben und vom wilden Walde – „Das fremde Kind“
Nora Gomringer, Bamberg; anschließend Gespräch mit Stefan Willer, Humboldt-Universität zu Berlin
20:00 Kleiner Weinempfang
Freitag, 30. Oktober 2026
9:30 Lesung: „Das fremde Kind“, 2. Teil
Maria Hartmann, Berlin
10:00 Diskussion in Teilgruppen zu den Themen:
• Natur:
Roland Borgards, Frederike Middelhoff, beide Goethe-Universität Frankfurt am Main und Thomas Wortmann, Universität Mannheim
• Materialität:
Claudia Liebrand, Universität zu Köln und Martina Wernli, Humboldt-Universität zu Berlin
• Erziehung:
Stephanie Großmann, Universität Passau und Stefan Willer, Humboldt-Universität zu Berlin
11:45 Kaffeepause
12:15 Abschlusspodium
13:15 Lesung: „Das fremde Kind“, letzter Teil
Maria Hartmann, Berlin
13:45 Optional: Mittagessen (Selbstzahler)
Kantine, Haus Unter den Linden 8
14:30 Optional: Präsentation Hoffmanniana der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Stabi Berlin
Sebastian Schmideler, Berlin
15:30 Tagungsende

Während der Veranstaltung werden Bildaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Staatsbibliothek zu Berlin angefertigt. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie der Veröffentlichung zu nichtkommerziellen Zwecken zu.

Kontakt:

Ursula Jäcker, Staatsbibliothek zu Berlin
Tel.: 030 266 43 3154
e.t.a.-hoffmann-archiv@sbb.spk-berlin.de (Durchführung)

Prof. Dr. Frederike Middelhoff, Goethe-Universität Frankfurt
Tel.: 069 798 328 53
Middelhoff@em.uni-frankfurt.de (Konzeption)

Prof. Dr. Bettina Wagner, Staatsbibliothek Bamberg
Tel.: 0951 95503 112
bettina.wagner@staatsbibliothek-bamberg.de (E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft)

 

 

 

 

 

 

 

 

https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Tagung-Blog-Bildangabe.jpg 475 845 HoPo-Praktikanten https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Logo-Hoffmann-Portal.png HoPo-Praktikanten2026-06-27 14:57:162026-07-20 09:33:20Wie fremd ist „Das fremde Kind“? – E.T.A. Hoffmanns Märchen neu gelesen. Tagung vom 29.-30. Oktober 2026

Tagung „E. T. A. Hoffmann and Other Bodies“ am St Peter’s College in Oxford

26.06.2026/in Tagungen/von Hannah Uhlenbrock
 16–17. Juli 2026 | St Peter’s College, Oxford

Am 16. und 17. Juli 2026 veranstalten Dr Joanna Neilly (University of Oxford) und Dr Eleoma Bodammer (University of Edinburgh) am St Peter’s College in Oxford die internationale Tagung „E. T. A. Hoffmann and Other Bodies“.

Die Tagung widmet sich der vielfältigen Bedeutung von Körpern im Werk E. T. A. Hoffmanns. Das Themenspektrum reicht von Automaten und Künstlicher Intelligenz über Fragen der Wahrnehmung und Körperlichkeit bis hin zur Marginalisierung von Tier- und Menschenkörpern. Darüber hinaus wird ein Projekt zum „Storytelling in Virtual Environments“ vorgestellt, das neue Perspektiven auf die Verbindung von Literatur, digitalen Medien und immersiven Erzählformen eröffnet.

Das Tagungsprogramm finden Sie hier verlinkt.

Die Veranstaltung findet ausschließlich in Präsenz statt. Für die Teilnahme wird eine Tagungsgebühr von £20 erhoben; darin sind das Mittagessen sowie Kaffee und Tee enthalten.

Wenn Sie an einer Teilnahme interessiert sind, wenden Sie sich bitte an die Organisatorin Johanna Neilly.

https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Abb.193_Kat.236_Bg.o.289-2_Kreisler_Farbsektion_Biographisches-e1481126690357.jpg 628 1920 Hannah Uhlenbrock https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Logo-Hoffmann-Portal.png Hannah Uhlenbrock2026-06-26 17:42:362026-06-26 17:43:37Tagung „E. T. A. Hoffmann and Other Bodies“ am St Peter’s College in Oxford
Bildausschnitt: Hans Günter Ludwig: Das fremde Kind, 2025. Staatsbibliothek Bamberg, I T 135td/9,2 (Foto: Gerald Raab)

Vom lieben und vom wilden Walde: „Das fremde Kind“ – das beliebte Kunstmärchen E.T.A. Hoffmanns in Auszügen gelesen und im Dialog mit Texten von Nora Gomringer präsentiert

22.06.2026/0 Kommentare/in News, Veranstaltungen/von HoPo-Praktikanten

Wie auch an der Tagung steht der Originaltext Hoffmanns im Zentrum dieser Veranstaltung anlässlich des 250. Geburtstags E.T.A. Hoffmanns. Die vielfach ausgezeichnete Autorin Nora Gomringer widmet sich dem Märchen und stellt Texte ihres eigenen Werks in Kontrast oder verstärkendem Einklang vor. Eine vergnügliche Stunde, die den Versuch des Zwiegesprächs mit einem lang wirksamen Text unternimmt.

Nora Gomringer  ist Lyrikerin, Filmemacherin und schreibt und spricht für Radio, Fernsehen und Feuilleton. Sie ist mit zahlreichen Literaturpreisen (u.a. dem Ingeborg-Bachmann-Preis) ausgezeichnet worden.

 Stefan Willer ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der HU Berlin.

– Eine Veranstaltung im Rahmen der Tagung Wie fremd ist „Das fremde Kind“? – E.T.A. Hoffmanns Märchen neu gelesen“ vom 29.-30. Oktober 2026 an der Stabi Berlin

Datum: 29.10.2026, 19 Uhr 
Ort: Staatsbibliothek zu Berlin, Unter den Linden 8, Wilhelm-von-Humboldt-Saal

Um Anmeldung wird gebeten


Während der Veranstaltung werden Bildaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Staatsbibliothek zu Berlin angefertigt. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie der Veröffentlichung zu nichtkommerziellen Zwecken zu.

Kontakt:

Ursula Jäcker, Staatsbibliothek zu Berlin
Tel.: 030 266 43 3154
e.t.a.-hoffmann-archiv@sbb.spk-berlin.de (Durchführung)

Prof. Dr. Frederike Middelhoff, Goethe-Universität Frankfurt
Tel.: 069 798 328 53
Middelhoff@em.uni-frankfurt.de (Konzeption)

Prof. Dr. Bettina Wagner, Staatsbibliothek Bamberg
Tel.: 0951 95503 112
bettina.wagner@staatsbibliothek-bamberg.de (E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft)

 

 

 

 

 

 

 

 

https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Tagung-Blog-Bildangabe-1.jpg 475 845 HoPo-Praktikanten https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Logo-Hoffmann-Portal.png HoPo-Praktikanten2026-06-22 14:30:362026-06-24 12:19:54Vom lieben und vom wilden Walde: „Das fremde Kind“ – das beliebte Kunstmärchen E.T.A. Hoffmanns in Auszügen gelesen und im Dialog mit Texten von Nora Gomringer präsentiert
Hoffmanns Erzählungen : die schönsten Erzählungen E. T. A. Hoffmanns. E. T. A. Hoffmann. München: Holbein-Verlag. 1919. SBB-PK. CC BY-NC-SA 4.

Literaturquiz: Unheimlich rätselhaft – Schauer & Grusel von E.T.A. Hoffmann bis heute

17.03.2026/0 Kommentare/in News, Veranstaltungen/von Hannah Uhlenbrock

Welche Automatenfrau inspirierte Sigmund Freuds Theorie des Unheimlichen? Und was haben die Vampire aus „Twilight“ eigentlich mit ihren romantischen Vorgängern gemeinsam? Zur Finissage von „Inventing E.T.A. Hoffmann“ laden wir zum Literaturquiz ein! In vier spannenden Runden rätseln wir uns durch zweieinhalb Jahrhunderte Schauerliteratur.

Datum: 13.05.2026
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Staatsbibliothek zu Berlin, Unter den Linden 8, Café Felix

Anmeldung erforderlich

Des Weiteren findet am Mittwoch, den 13.05.2026, um 16:30 Uhr eine Kuratorenführung durch die Ausstellung „Inventing E.T.A. Hoffmann (1776-2026)“ statt. Hierfür wird eine gesonderte Anmeldung benötigt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Inventing E.T.A. Hoffmann (1776-2026)“ statt.

 

 

https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/PubQuiz-Blog-_kl-_Bildangaben.jpg 475 845 Hannah Uhlenbrock https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Logo-Hoffmann-Portal.png Hannah Uhlenbrock2026-03-17 09:40:592026-06-24 09:56:52Literaturquiz: Unheimlich rätselhaft – Schauer & Grusel von E.T.A. Hoffmann bis heute

Podiumsdiskussion: (Breiter) Kanon im Kulturwerk: Ein Gespräch über die Ausstellung romantischer Autor:innen

02.03.2026/0 Kommentare/in News, Veranstaltungen/von Ursula Jäcker

4. März, 18 Uhr

Im Stabi Kulturwerk werden im Frühjahr zwei auf den ersten Blick widersprüchliche Ausstellungen gezeigt: „Was lesen?“ präsentiert oft übersehene Autor:innen – z.B. Sophie Tieck und Dorothea Schlegel –, während „Inventing E.T.A. Hoffmann (1776–2026)“ sich dem Werk ihres kanonisierten Zeitgenossen widmet. Die drei Ausstellungsmacher:innen – Prof. Dr. Martina Wernli und Dr. Esther Köhring vom Institut für deutsche Literatur der Humboldt Universität zu Berlin und der Literaturwissenschaftler Dennis Schäfer – treffen sich, um die Spannung (aber auch die Anknüpfungspunkte) zwischen den Ausstellungen zu erörtern. Zusammen mit der Historikerin und Studienrätin für die Fächer Deutsch und Geschichte Dr. Christina Templin diskutieren sie über Ausschlüsse, Auffindbarkeit und Literaturgeschichte von gestern und heute.

Die Diskussion wird von Petra Lutz moderiert – sie leitet für die Stiftung Stadtmuseum Berlin als Chefkuratorin die Neukonzeption des Märkischen Museums und leitete bis Juni 2025 das Goethe-Nationalmuseum in Weimar.

„Was lesen?“ wird kuratiert von Prof. Dr. Martina Wernli und Dr. Esther Köhring, Institut für deutsche Literatur der Humboldt Universität zu Berlin, und ist ab 12. Februar zu sehen.

„Inventing E.T.A. Hoffmann (1776-2026)“ wird am 26. Februar eröffnet und von dem Literaturwissenschaftler Dennis Schäfer kuratiert.

Aufgrund von Wartungsarbeiten bleibt das Stabi Kulturwerk vom 4.-6. März geschlossen. Vor dem Gespräch haben Sie jedoch die Möglichkeit an einer exklusive Führung teilzunehmen:

Doppelführung durch die Ausstellungen „Was lesen?“ und „Inventing E.T.A. Hoffmann“
Mittwoch, 4. März, 16:30 Uhr
mit Dennis Schäfer, Esther Köhring und Martina Wernli
Die Teilnahme ist kostenfrei. Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Wir bitten um Anmeldung hier.

Weitere Informationen:: https://blog.sbb.berlin/termin/breiter-kanon-4-3-26/

Theodor-Fontane-Saal
Staatsbibliothek zu Berlin
Unter den Linden 8
10117 Berlin

https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Waslesen-Hoffmann_Blog-_kl.jpg 475 845 Ursula Jäcker https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Logo-Hoffmann-Portal.png Ursula Jäcker2026-03-02 09:21:112026-06-24 09:56:53Podiumsdiskussion: (Breiter) Kanon im Kulturwerk: Ein Gespräch über die Ausstellung romantischer Autor:innen

E.T.A. Hoffmann- Gesellschaft: Online-Forschungskolloquium

24.02.2026/0 Kommentare/in Tagungen/von Hannah Uhlenbrock

Am 5. März 2026 findet auf Zoom ein Online-Kolloquium zum Thema „Revisiting E.T.A. Hoffmann. Interdisziplinäre Perspektiven des 21. Jahrhunderts“ statt.

Die Beiträge sollen sich kritisch mit Hoffmann im Hinblick auf neue theoretische Rahmenbedingungen, interdisziplinäre Methoden und globale Kontexte auseinandersetzen. Die Veranstaltung versteht sich als interdisziplinär; Vorgesehen sind Beiträge aus der Literaturwissenschaft, Philosophie, Musik- und Theaterwissenschaft sowie angrenzenden Disziplinen.

Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an den Organisator Dr. Sahib Kapoor.

Weiterer Kontakt: hoffmannjnu250@gmail.com

 

Programm Revisiting ETAH

Zoom Link

Call for Papers

 

 

https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Screenshot-2026-02-23-112401.png 540 721 Hannah Uhlenbrock https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Logo-Hoffmann-Portal.png Hannah Uhlenbrock2026-02-24 09:36:222026-06-24 09:56:54E.T.A. Hoffmann- Gesellschaft: Online-Forschungskolloquium

Ausstellungseröffnung: Inventing E.T.A. Hoffmann (1776–2026)

20.01.2026/0 Kommentare/in News, Veranstaltungen/von Ursula Jäcker

Donnerstag, 26. Februar 2026, 18 Uhr

Wie kaum ein anderer Schriftsteller ist E.T.A. Hoffmann (*1776, †1822) in seiner Rezeption aufgegangen. Seit über zweihundert Jahren übersetzt man seine Werke in neue Sprachen und Kulturen; seine Texte werden illustriert und in vielfältige Formen übertragen. Noch heute inspiriert sein facettenreiches Werk Künstler:innen aus aller Welt, die sich Hoffmann mit einer besonderen Liebe und Kreativität widmen.

Aus Anlass seines 250. Geburtstags würdigt die Ausstellung „Inventing E.T.A. Hoffmann (1776–2026)“ im Stabi Kulturwerk die vielfältige Buchkultur, die den Schriftsteller E.T.A. Hoffmann bis in die Gegenwart hinein immer wieder neu erfindet.

Zur Eröffnung der Ausstellung mit einer Lesung „Ḳnaḳnisl un moyznḳeyser – E.T.A. Hoffmann auf Jiddisch“ mit Anna Rozenfeld, romantischer Gitarrenmusik gespielt von Jörg Holzmann und einem Einführungsvortrag von Kurator Dennis Schäfer laden wir Sie herzlich ein.

Anschließend ist die Ausstellung bis 22 Uhr geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen: Ausstellungseröffnung: Inventing E.T.A. Hoffmann (1776–2026) – SBB aktuell

Wilhelm-von-Humboldt-Saal
Staatsbibliothek zu Berlin
Unter den Linden 8
10117 Berlin

 

 

Ausstellung Inventing E.T.A. Hoffmann

Laufzeit: 27.2.-17.5.26

Weitere Informationen zur Ausstellung und zu Führungen finden Sie unter: »Inventing E.T.A. Hoffmann (1776–2026)« 27. Februar – 17. Mai 2026 – Stabi Kulturwerk

 

Rahmenprogramm

(Breiter) Kanon im Kulturwerk: Ein Gespräch über die Ausstellung romantischer Autor:innen

Mittwoch, 4. März 2026, 18 Uhr

Im Stabi Kulturwerk werden im Frühjahr zwei auf den ersten Blick widersprüchliche Ausstellungen gezeigt: „Was lesen?“ präsentiert oft übersehene Autor:innen – z.B. Sophie Tieck und Dorothea Schlegel –, während „Inventing E.T.A. Hoffmann (1776–2026)“ sich dem Werk ihres kanonisierten Zeitgenossen widmet. Die drei Ausstellungsmacher:innen treffen sich, um die Spannung (aber auch die Anknüpfungspunkte) zwischen den Ausstellungen zu erörtern. Ein Gespräch über Ausschlüsse, Auffindbarkeit und Literaturgeschichte von gestern und heute.

„Was lesen?“ wird kuratiert von Prof. Dr. Martina Wernli und Dr. Esther Köhring, Institut für deutsche Literatur der Humboldt Universität zu Berlin, und am 12. Februar eröffnet.

Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Theodor-Fontane-Saal
Staatsbibliothek zu Berlin
Unter den Linden 8
10117 Berlin

 

 

https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/25-12-08-Inventing-Hoffmann-KV_Blog-Stabi-_kl.jpg 475 845 Ursula Jäcker https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Logo-Hoffmann-Portal.png Ursula Jäcker2026-01-20 17:07:282026-06-24 09:56:54Ausstellungseröffnung: Inventing E.T.A. Hoffmann (1776–2026)

„Zeitgenosse Hoffmann“ – Jahrbuch 2022 des Staatlichen Instituts für Musikforschung online

20.01.2026/0 Kommentare/in Neuerwerbungen/von Ursula Jäcker

Jahrbuch 2022 des Staatlichen Instituts für Musikforschung
Gerade ist das Jahrbuch 2022 des Staatlichen Instituts für Musikforschung online erschienen, das den Titel Zeitgenosse Hoffmann trägt.
Die Beiträge des Bandes gehen zurück auf das Symposium “Zeitgenosse Hoffmann – Im Spannungsfeld von automatisierter und künstlerisch-individueller Musikproduktion”, das im November 2022 am Staatlichen Institut für Musikforschung abgehalten wurde. Sie widmen sich einerseits der Rezeption E.T.A. Hoffmanns in Kompositionen des 19. und 20. Jahrhunderts und verfolgen andererseits seine ambivalente, zwischen Anziehung und Furcht changierende Faszination für musikalische Automaten, wie sie etwa in seinen Erzählungen “Der Sandmann” oder “Die Automate” aufscheint, bis in die Gegenwart.
Das Jahrbuch ist frei zugänglich unter:
https://simjb.journals.qucosa.de/simjb

 

 

 

https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Sim-Jahrbuch-Hoffmann.jpg 475 845 Ursula Jäcker https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Logo-Hoffmann-Portal.png Ursula Jäcker2026-01-20 16:54:482026-06-24 09:56:55„Zeitgenosse Hoffmann“ – Jahrbuch 2022 des Staatlichen Instituts für Musikforschung online

CfP: „E. T. A. Hoffmanns Bilder heute“ und Netzwerk für interdisziplinäre Romantikforschungen (Plovdiv, Bulgarien)

13.11.2025/0 Kommentare/in Tagungen/von Ursula Jäcker

Die Universität Plovdiv, Bulgarien lädt zu einer Tagung im März 2026 ein, die E. T. A. Hoffmann gewidmet ist. Das Ziel ist es, ein Seminar zum Thema „E. T. A. Hoffmanns Bilder heute“ durchzuführen und ein Netzwerk für interdisziplinäre Romantikforschungen aufzubauen. Es gibt auch die Möglichkeit für eine Veröffentlichung der Beiträge.

Zeit der Veranstaltung: 25.-28.03.2026
Ort: Universität Plovdiv „Paisii Hilendarski“, Plovdiv, Bulgarien
Sprachen: Deutsch oder Englisch
Deadline: 15. Dezember 2025
Anmeldung zur Teilnahme: Namen, Thema, Abstract bis zu 10 Zeilen, Affiliation, E-Mail-Adresse.
Bitte senden Sie an Assoc. Prof. Dr. Svetla Cherpokova (Univ. Plovdiv), E-Mail-Adresse: cherpokova@abv.bg oder cherpokova@uni-plovdiv.bg

Mögliche Themenbereiche für das Seminar „E. T. A. Hoffmanns Bilder heute“:
– E. T. A. Hoffmanns künstlerisches Erbe heute
– E. T. A. Hoffmanns Werk als Inspirationsquelle: Adaptionen, Interpretationen, Rezeption (In Literatur, Kino, Theater, Musik und anderen Kunstformen.). Aktuelle Rezeption in den Künsten.
– Neue Übersetzungen. Verbreitung und Intensität der Übersetzungen. Publikumsinteressen.
– Museen, Sondersammlungen, Ausstellungen usw. Ideen für weitere Präsentationsformen von E. T. A. Hoffmann heute.
– Е. T. A. Hoffman im Bereich der gegenwärtigen Komparatistik. Vergleichsmöglichkeiten mit modernen Künstlern, intertextuelle Verbindungen, Einflüsse.
– Е. T. A. Hoffmann-Motive im Kontext moderner Diskurse. Die philosophischen, psychologischen und sozialkritischen Aspekte seiner Figuren und Themen. Die Aktualität von Hoffmanns sozialer Satire und Groteske.
– Grenzen der Realität: Die Möglichkeiten und Gefahren der Technologie. Technologie und das Unheimliche. E. T. A. Hoffmanns Automaten und künstliche Intelligenz (AI).
– E. T. A. Hoffmanns Multitalente (als Dichter, Komponist, Künstler, Jurist usw.) in Zeiten der „Slash-Karrieren“
– E. T. A. Hoffmann im Internet und in den sozialen Medien. Synästhesie und Intermedialität im romantischen und gegenwärtigen Kontext.
– Die Zukunft der interdisziplinären und komparatistischen Romantikforschungen.

Die Universität Plovdiv übernimmt die Kosten der Teilnehmer für Fahrt, Verpflegung und Übernachtungen unter den folgenden Bedingungen:
– Teilnahme mit einem Vortrag am Seminar
und/oder
– Mitgliedschaft im Netzwerk (Es muss ein Memorandum über Partnerschaft ohne finanzielle Verpflichtungen auf institutioneller Ebene unterzeichnet werden.)
und/oder
– Teilnahme mit einem Artikel in der Zeitschrift „Balgarski ezik i literatura“ (Bulgarian Language and Literature).
Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts BG-RRP-2.004-0001-C01 “Digital sustainable ecosystems technological solutions and social models for ecosystem sustainability“ (DUEkoS) finanziert.

Zur Veröffentlichung in der Zeitschrift „Balgarski ezik i literatura“, Sonderausgabe zu Buch 3 (Mai-Juni) 2026:
– Artikel zum Thema des Seminars oder zum Netzwerk
– Sprache der Publikationen – Deutsch, Englisch und Bulgarisch
– Deadline für die Einreichung des Artikels – 1. März 2026, E-Mail-Adresse: cherpokova@abv.bg
Über die Zeitschrift „Balgarski ezik i literatura“

https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/CfP_Forschungsforum_Jahrestagung_ETAHG.jpg 259 600 Ursula Jäcker https://etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/wp-content/uploads/Logo-Hoffmann-Portal.png Ursula Jäcker2025-11-13 15:38:502026-06-24 09:56:55CfP: „E. T. A. Hoffmanns Bilder heute“ und Netzwerk für interdisziplinäre Romantikforschungen (Plovdiv, Bulgarien)
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